Schwangerenambulanz

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Anämie-Ambulanz

Frankfurt: 069-6301-87329 oder E-Mail: pbm-ambulanz@unimedizin-ffm.de

Würzburg: 0931-201-30134

Eisenmangel in der Schwangerschaft

Eisenmangel und eine daraus entstehende Blutarmut (Anämie) sind in der Schwangerschaft häufig. Der Eisenbedarf steigt in dieser Zeit deutlich an: Die Blutmenge der Mutter nimmt zu und gleichzeitig benötigt das ungeborene Kind Eisen für sein Wachstum, die Blutbildung und seine Entwicklung.

Typische Beschwerden einer Eisenmangelanämie sind: Müdigkeit, körperliche Schwäche, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen oder Atemnot bei Belastung bemerkbar machen.

Eine ausreichende Eisenversorgung ist sowohl für das Wohlbefinden der Mutter als auch für die Entwicklung des Kindes von Bedeutung.

Im Rahmen einer aktuellen Studie des Universitätsklinikums Frankfurt und Würzburg wird untersucht, wie sich eine Eisenbehandlung auf die Blutwerte und das persönliche Wohlbefinden von Schwangeren mit auswirkt.

Zu Beginn werden unter anderem der Hämoglobinwert und die Eisenspeicher bestimmt und das persönliche Befinden mithilfe eines Fragebogens erfasst. Nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch erfolgt die Eiseninfusion. Anschließend wird der Hämoglobinwert erneut kontrolliert und mögliche Veränderungen des Wohlbefindens erfasst. Die Beobachtung der Werte wird bis zu vier-sechs Wochen nach der Geburt fortgesetzt.